Die Frage, wie wir bestehende Gebäude sinnvoll weiterentwickeln können, beschäftigt mich seit vielen Jahren. Gerade in Zeiten knapper Flächen, steigender Baukosten und wachsender Anforderungen an Bildungsbauten gewinnt das Thema Redevelopment zunehmend an Bedeutung.
In der Filmrunde SCHULBAU hatte ich die Gelegenheit, gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten über die Umnutzung von Bestandsgebäuden zu sprechen und darüber, welche Chancen darin für Schulen, Kitas und andere Bildungseinrichtungen liegen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Umnutzung von Bürogebäuden zu Kitas und die Frage, welche Qualitäten Bestandsgebäude für Bildungsnutzungen mitbringen müssen. Anhand verschiedener Beispiele haben wir diskutiert, wie bestehende Strukturen für neue pädagogische Konzepte genutzt werden können.
Außerdem ging es um Raumkonzepte für Schulen, die Schaffung vielfältiger Nutzungsbereiche sowie den Umgang mit knapper werdenden Flächen im städtischen Raum. Dabei wurden auch Rückzugsorte für Kinder, Außenräume und die sogenannte „Phase Null“ als wichtige Grundlagen für erfolgreiche Umbauprojekte thematisiert.
Weitere Themen der Gesprächsrunde waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Schulbau und Schulentwicklung, Digitalisierung, Lüftungskonzepte sowie die Rolle der Schule als sozialer Ort im Quartier.
Zum Abschluss stand die Frage im Raum, welches Potenzial in der Aktivierung und Weiterentwicklung von Bestandsgebäuden steckt und welchen Beitrag Redevelopment für die Zukunft des Bildungsbaus leisten kann.
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